Mein Kunstbegriff

Wirkliche Kunst kommt von innen

                           und findet den Weg nach draussen.

 

Meine Kunst will dir manchmal was sagen, 

oder dich was fragen, 

dich mitnehmen auf eine Reise,

und ab und an

an deiner Perspektivensicht rütteln

ganz leise, 

sie anregen, verändern- 

dich wachrütteln

oder dich bewusst versäumen

und verträumen,

bestürzen oder berauschen, 

ohne dich ganz allein zu lassen beim Lauschen.

 

Sie ist weder gefangen, 

noch muss sie Ansprüchen, Anforderungen oder 

Konventionen genügen, 

soll dich erfüllend vergnügen.

 

Dies mal bequemer- mal unbequemer.

 

Sie atmet sich frei, 

küsst sich frei.

Kann fliegen.

Fliegend zu dir gelangen.

 

Trotzdem darfst du sie dir einfangen, 

davon zehren 

oder sie wieder ausleeren,

aber gescheiter dich ihr nie gänzlich verwehren.

 

Ein Geschenk.

Mein Geschenk.

An mich, an dich, an euch.

 

„Kunst muss kratzen, liebkosen, uns umtreiben & frei fliegen“

Das rebellisch Aufmüpfige gilt es zu verteidigen und nicht zu verstecken.

 

Die Freiheit frei zu gestalten, sich frei auszudrücken, ohne von aussen aufgezwungenen Grenzen.

 

Sich das Recht herausnehmen sich nicht schubladisieren zu lassen.

 

Den Mut zur Nonkonformität nicht verlieren.

 

Sich weder den eigenen Kopf, das Herz noch die Seele nehmen oder verbieten lassen.

 

Sich selbst verpflichtet und verantwortlich fühlen und nicht durch Gesellschaftskonventionen,

denn Grenzen, Hürden, Tunneln, und Mauern auferlegt man sich oft selber.

 

Grenzen beginnen im Kopf, jeder setzt sie sich selber oder eben nicht. Eine Entscheidung.

 

Wer legt die Kriterien fest, was Kunst zu sein habe?

 

Kunst muss immer den Anspruch haben,
frei zu sein und frei zu bleiben!